Ich lief...
und blickte zurück. Sah die Spuren meiner Schritte. Schnell gesetzte Abdrücke am Boden…Wie auf der Flucht.
Ich bin schon lange nicht mehr stehen geblieben.
Hab mich schon lange nicht mehr umgesehen, um zu schauen wo Ich bin.
Mit einem Ruck zwinge Ich meinen Körper anzuhalten. Ich brauch die Pause.
Jetzt wo Ich stehe, merke Ich erst wie atemlos Ich bin, wie gierig meine Lunge nach Luft ringt. Die Augen zusammen gekniffen stehe Ich da und fühle, wie sich etwas von mir lösen will. Schwindelig presse Ich die Hände gegen meinen Bauch.
In der Hoffnung das Ich den Schwindel besiege, atme Ich tief ein und bemerke, aufs neue, wie klar und frisch Luft sein kann.
Die Atemzüge der letzten Wochen waren flach und kurz.
Zu kurz.
Lauf Ich weiter?